Hedda Fischer

Geburtsjahr 1945. Kindheit, Schulzeit, Jugend in Berlin erlebt.

Auslandsjahre in Belgien und Venezuela von 1968 bis 1988.

Es folgten Arbeitsjahre als Sekretärin in verschiedenen Büros in Würzburg, Wuppertal und Berlin. 2006 Umzug nach Heilbronn und damit endlich Zeit zum Schreiben. Seit 2021 wieder in Berlin.

Drei Kriminalromane :

– „naguanagua“ (2013)

– „Posta mortale … wenn Briefe töten“ (2016)

– „Das Fahrrad der ewigen Stille“ (2020)

– und Kurzgeschichten in den Anthologien „Familienbande“ und „MordsKunst“

 

Bücher

Posta Mortale … wenn Briefe töten

Philatelistische Belletristik war vor Jahrzehnten nicht nur in Deutschland weit verbreitet. Heute trifft man Krimis oder Kurzgeschichten, in Medien diverser Art, selbst in gedruckter Form, nur noch selten an. Dabei sind gut geschriebene Romane nicht nur eine exzellente Werbung für die Philatelie, sondern auch bereichernde Unterhaltung für einen selbst. Die Autorin stellt mit ihrer Neuerscheinung ein gutes Beispiel dafür vor. Sie erzählt die Geschichte von einem 82jährigen Rechtsanwalt namens Gregori Klasen, der noch aktiver Aussteller ist, aber sich auch Gedanken über den Verkauf seiner werthaltigen postgeschichtlichen Sammlungen macht.
Soweit ist dies nur einfach eine Geschichte, die sich überall abspielen könnte. Auch dass des Rechtsanwalts Kinder und Enkel neugierig auf das Erbe werden, das ein jeder hofft, für sich einheimsen zu können, ist eher normal. Aber dann passiert es: Rechtsanwalt Klasen stellt seine Briefe noch einmal bei einer großen bilateralen Ausstellung in Hannover aus. Dort greifen seine sich immer in Geldnöten befindenden Enkel zu und stehlen eine Anzahl Briefe. Aber vor der Halle wird der Enkel angeschossen …
Die Autorin spinnt die Geschichte um ein kleines Familiendrama im authentisch wirkenden Kontext einer Ausstellung, die viele Leser miterlebt haben. Gespannt verfolgt man die mühevolle Ermittlungsarbeit der Polizei und fiebert dem Ende entgegen, das alles aufklärt. Kriminelle Machenschaften im philatelistischen Milieu – auch das gibt es! Das Buch liest sich extrem kurzweilig und ist äußerst spannend geschrieben. Dank zahlreicher Farbabbildungen ist das Werk zudem ungewöhnlich gut ausgestattet und führt dem geneigten Leser die „philatelistischen Hintergründe“ mit ansprechenden Belegen unmittelbar vor Augen.

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3928277129 – Preis: 14,80 €

Das Fahrrad der ewigen Stille

Ein junger Mann, der seine Phantasien auslebt, der tötet, um das absolute Machtgefühl zu erreichen, der tötet, um nicht verraten zu werden …

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734520525 –  Preis: 12,- €

naguanagua: Ein Krimalroman aus Venezuela

Das deutsche Ehepaar Clara und Karl Heyer lebt und arbeitet schon seit einigen Jahren in Valencia, einer Stadt im Norden von Venezuela. Beide fühlen sich wohl in diesem Land, auch wenn aufgrund der Mentalität seiner Bewohner oder der technischen Gegebenheiten nicht immer vorhersehbar ist, wie der Tag verlaufen wird. Karl arbeitet als Ingenieur in einer Lackfabrik, Clara tageweise in einem Reisebüro. Eines Nachmittags findet Clara ihren Freund Manfred Gardener in seinem Haus in Naguanagua ermordet auf. Die Kriminalpolizei durchforscht sein Leben, entdeckt aber trotz aller Bemühungen nichts, das einen Mord nachvollziehbar gemacht hätte, keine Nebengeschäfte, keinen Betrug, kein dunkles Vorleben, keine Geliebte, nichts. Ein Motiv ist nicht zu finden, und der Mord bleibt ein Rätsel. Kommissar Emilio Tavares und sein Team – verstärkt durch den deutschen Kollegen Lutz Winter, der für zwei Wochen in das Land gekommen ist, um die venezolanische Polizeiarbeit kennen zu lernen -, recherchieren. Verschiedene Verbindungen zwischen verdächtigen Personen erscheinen plausibel, können aber nicht bewiesen werden. Es sieht nicht so aus, als ob die Polizei zu Erfolgen kommen würde. Dann geschieht der zweite Mord. Die Polizeiarbeit beginnt von vorn. Die Polizei tappt nicht im Dunkeln, sondern sie kommt eher immer einen Moment zu spät, so dass der Täter entkommen kann …

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3849183745 – Preis: 18,50 €

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